Day 1
Ankunft und Übernachtung in Algier
Die Hauptstadt zwischen Mittelmeer und Afrika
Ankunft in Algier
Der störende Wind, der seit zwei Tagen über Turin fegt, stellt kein Hindernis für den Flugverkehr dar, jedoch dauert es eine halbe Stunde länger und wir starten mit einer gewissen Nervosität, aber wir erreichen trotzdem rechtzeitig die Verbindung nach Algier, die dann auch nicht pünktlich sein wird. ITA Airways scheint dieselben Probleme wie die vorherige Führung zu haben, aber auch das neue Eigentum von Lufthansa hat in den letzten Jahren zumindest hinsichtlich Pünktlichkeit versagt. Die Reise sollte am Morgen beginnen, aber der Flug wurde vor einigen Wochen gestrichen und alle Passagiere wurden dann für den Abend zusammengefasst. Dies wird ein erster Hinweis darauf sein, dass Algier kein besonders beliebter Zielort für Reisende ist, sowohl für Tourismus als auch für geschäftliche Zwecke. Der Flugverkehr über das Mittelmeer ist heute nicht besonders voll und der Wind ist günstig, sodass wir nur eine Viertelstunde zu spät ankommen.
Die Passkontrolle beim Ankunft ist Ausdruck der Bürokratie, die diese Länder kennzeichnet, mit wenigen Mitarbeitern und geringer Nutzung von IT-Systemen. Dennoch erfolgt sie problemlos, da das Visum bereits erworben wurde. Eine kurze Anmerkung zu diesem Thema: Um ein algerisches Visum zu erhalten, muss man neben dem Antragsformular und 4 Fotos auch eine Arbeitszeugnis und einen Kontoauszug vorlegen, um die finanzielle Stabilität des Reisenden nachzuweisen. Bei der Ankunft Wir treffen die Mitarbeiter der Agentur, die für unsere Reise zuständig ist, und lernen den Reiseleiter, den Koordinator und den Fahrer kennen. Wir steigen in einen geräumigen Bus chinesischer Herstellung um, der bereits eine lange Karriere in China hinter sich hat und hoffentlich noch viele weitere Kilometer zurücklegen wird. Wir werden zum Hotel gebracht, das sich in einer ruhigen und ausreichend beleuchteten Gegend des Hauptortes befindet und als sicher gelten sollte, zumindest bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Auf dem Weg haben wir bereits die Möglichkeit, dieBesichtigung der neuen Moschee, die wir am letzten Tag besuchen werden, sowie einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen, obwohl unsere Augen bereits versuchen, sich zu schließen. Der Bus bringt uns auf der Hauptstraße ab, und es liegt an uns, drei hundert Meter entlang einer steilen Gasse zu gehen, um zum Empfang und schließlich zum Zimmer zu gelangen. Wir sind eine Stunde hinter Italien zurück, aber wenn wir ins Bett gehen, zeigt die lokale Uhr immer noch Mitternacht. Es ist heißer als erwartet in Algier im späten Oktober, mit Höchstwerten von 31/32 Grad.














